Für die Kreisvolkshochschule Siegen-Wittgenstein führen VCD-Aktive 2008 drei Fahrten durch.

Die niederrheinische Stadt Xanten kann auf eine Geschichte bis zur Römerzeit zurückblicken. Heute ist Xanten eine Stadt, in der Vergangenheit und Moderne aufeinandertreffen. Während die Relikte aus der Römerzeit von einer längst vergangenen Zivilisation erzählen, finden im Amphitheater im Zuge der überregional bekannten Sommerfestspiele Theateraufführungen, Opern, Ballettdarstellungen und Open-Air-Konzerte statt. Der St.-Viktor-Dom ist eng mit der Geschichte Xantens verknüpft. Er präsentiert sich heute als romanisch-gotischer Bau, der noch Teile seiner Vorgängerbauten enthält. Der Archäologische Park erstreckt sich über die Hälfte der einst 85 ha großen römischen Stadt. Er wurde 1977 eröffnet und ermöglicht einen authentischen Einblick in die römische Lebensweise. Etwa 125 n. Chr. begannen die Römer mit dem Bau der mehr als 11.500 m2 großen Badeanlage in der Colonia Ulpia Traiana. Im Jahr 1879 wurde diese Anlage entdeckt und bis 1993 ausgegraben. Die Fundamente des Bades, Fußböden, Öfen, Badebecken und Kanäle, die man freilegte, zeugen von den Bau- und Heizungstechniken der Römer. Weitere Sehenswürdigkeiten: Regionalmuseum, Kriemhildmühle, Dampfkornbrennerei Scholten, Norbertbrunnen, Gotisches Haus, Klever Tor, Arme-Mägde-Haus, Karthaus, Meerturm, Rundturm am Nordwall, Ev. Kirche.
Reisetermin: Samstag 5. April 2008, Treffpunkt Siegen Bhf. 6:50, Abfahrt 7:14, geplante Rückkehr 21:48
Leistungsumfang: 2. Klasse Fahrt von Siegen über Bochum, Duisburg nach Xanten und zurück. Stadtführung in Xanten, Eintritt Archäologischer Park mit Führung
Reisekosten: 25,- €uro
Reisebedingungen:· Die Reise wird nur durchgeführt, wenn bis 22.März 2008 die Teilnehmerzahl von 25 erreicht ist.
Infos: Achim Walder, Tel. 02732-12741
Anmeldung: Schriftlich bei der VHS Siegen-Wittgenstein, Koblenzer Str. 57072 Siegen
Duisburg, Stadtbesichtigung und Hafenrundfahrt (Samstag 26. April 2008)

Duisburg liegt am westlichen Rand des Ruhrgebiets am Niederrhein. Die Römer errichteten zwei Kastelle im Bereich des Burgplatzes. Im II. Weltkrieg wurde
die Stadt als Hauptstandort der Stahl- und Hüttenindustrie erheblich zerstört. Nur wenige historische Gebäude konnten erhalten werden. Nach dem Wiederaufbau zählte Duisburg
wegen seiner Kohle- und Stahlerzeugung zu den reichsten Städten in Deutschland. Aufgrund der schnellen technologischen Entwicklung und der Stahlkrise sank in den 70er Jahren die Zahl der Arbeitnehmer.
Duisburgs Salvatorkirche zählt zu den bedeutendsten Bauten der Spätgotik am rechten Niederrhein. Der Baubeginn von deutschen Ordensrittern wird auf das Jahr 1316 zurückdatiert. In
der Kirche befindet sich unter anderem die Grabstätte des Kartographen Gerhard Mercator. Um den zentralen Burgplatz in der Innenstadt, wo früher der Wochenmarkt angesiedelt war, reihen
sich eine Vielzahl historischer Bauten und Denkmäler. In der Archäologische Zone Alter Markt wurden 1980 bei Bauarbeiten Schichten und Materialfunde freigelegt, die bis in die Römerzeit
zurückführen. Das Dreigiebelhaus wurde erstmals 1536 urkundlich erwähnt und stellt das älteste Wohnhaus Duisburgs dar. Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem
13. Jh. wurden unter Verwendung von Mauerarkaden mit Wehrgang und Zinnenkrönung rekonstruiert.
Duisburger Hafen 'Duisport' ist der größte Binnenhafen Europas und liegt im Stadtteil Ruhrort. Seit 1974 ist der letzte Radschleppdampfer Oscar Huber ein Museumsschiff. Das Museum der
deutschen Binnenschifffahrt zeigt die Geschichte der Schifffahrt von der Steinzeit bis in die Gegenwart und ist seit 1998 in einem unter Denkmalschutz stehenden Hallenbad untergebracht. 1977 wurde
das einzige erhaltene Exemplar eines Dampfkrans restauriert und im Hafen wieder aufgestellt. Weitere Sehenswürdigkeiten: Hebeturm der Trajektanstalt, Altstadtpark/Garten der Erinnerung, Tausendfensterhaus,
Kultur- und Stadthistorisches Museum, Siedlung Rheinpreußen, Museum der Stadt Königsberg, Museum Küppersmühle, Atlantis Kindermuseum, Wilhelm Lehmbruck-Museum
Reisetermin: Samstag 26. April 2008, Treffpunkt Siegen Bhf. 6:50, Abfahrt 7:14, geplante Rückkehr 20:48
Leistungsumfang: 2. Klasse Fahrt von Siegen über Bochum nach Duisburg und zurück, Stadtführung, durchgeführt vom Tourismusbüro, 2 Stunden Hafenrundfahrt
Reisekosten: 25,- €uro
Reisebedingungen:· Die Reise wird nur durchgeführt, wenn bis 6. April 2008 die Teilnehmerzahl von 25 erreicht ist.
Infos: Achim Walder, Tel. 02732-12741
Anmeldung: Schriftlich bei der VHS Siegen-Wittgenstein, Koblenzer Str. 57072 Siegen

Boppard am Rhein. Ob Kelten, Römer oder Franken, im Laufe der Geschichte fühlten sich alle wohl hier. Historische Spuren und steinerne Zeugnisse einer 2000-jährigen Stadtgeschichte finden sich zuhauf. Boppard liegt an der größten Rheinschleife von Europas meist besuchtem Strom. Die besonders sonnigen Lagen der Weinberge am Bopparder Hamm bezeugen die Smaragdeidechsen, die außerhalb des Mittelmeerraums in Deutschland nur am Kaiserstuhl und hier zu Hause sind. Im Stadtteil Bad Salzig sprudelt die glaubersalzhaltige Leonorenquelle, die dem Ort im 20. Jahrhundert die Bezeichnung "Karlsbad am Rhein" einbrachte. Boppard verfügt über die steilste Normalgleis-Eisenbahnstrecke Deutschlands, vormals eine Zahnradbahn: Die unter Denkmalschutz stehende Hunsrückbahn führt bei einem Höhenunterschied von 350 Metern durch 5 Tunnels und über 2 große Viadukte durch den mehr als 3.000 ha großen, naturbelassenen Stadtwald.

Oberwesel - Stadt der Türme und des Weines im Herzen des Welterbes ‚Oberes Mittelrheintal’. Von den zahlreichen altersgrauen Städtchen, die sich im Tal
des Mittelrheins auf schmalem Ufersaum aneinander reihen, zeigt kein anderes ein so eindrucksvolles, noch ganz vom Mittelalter beherrschtes Stadtbild wie Oberwesel. Von ursprünglich 21 Wehrtürmen
entlang der 3000 m langen Stadtmauer sind heute noch 16 Türme erhalten. Die Liebfrauenkirche, gotisches Denkmal rheinischer Kirchenbaukunst, beherbergt nicht nur die original mittelalterlichen
Glocken und den Lettner, sondern auch den am Rhein einzigartigen handgeschnitzten Goldaltar. In den steilen Weinbergen Oberwesels, der Großlage "Schloss Schönburg", werden
alljährlich die Weintrauben zu ca. 350.000 Litern Rebensaft verarbeitet.
Die Schifffahrt von Boppard nach Oberwesel führt am Loreley – Felsen vorbei. Der Mythos um die schöne Maid mit langem blonden Haar genießt Weltruhm. Romantiker kommen bei
dieser Schiffstour entlang steiler Weinberge, verträumter Orte und wehrhafter Burgen ganz auf ihre Kosten.
Reisetermin: Samstag 24. Mail 2008, Treffpunkt Siegen Bhf. 6:50, Abfahrt 7:07, geplante Rückkehr 20:52
Leistungsumfang: 2. Klasse Fahrt von Siegen über Troisdorf, Koblenz nach Oberwesel und zurück Boppard, Koblenz, Troisdorf, Siegen. Stadtführung in Oberwesel, Schifffahrt von Oberwesel
nach Boppard
Reisekosten: 35,- €uro
Reisebedingungen:· Die Reise wird nur durchgeführt, wenn bis 4. Mai 2008 die Teilnehmerzahl von 25 erreicht ist.
Infos: Achim Walder, Tel. 02732-12741
Anmeldung: Schriftlich bei der VHS Siegen-Wittgenstein, Koblenzer Str. 57072 Siegen
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