Auszeichnung Bahnhof Bad Laasphe und Busstation

kundenfreundlicher Bahnhof in der Region Südwestfalen

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(c) Peter Stephan

VCD-Verkehrspreis_Bad-Laasphe-Bf_19(Klaus-W-Friedrich)

(c) Klaus-W. Friedrich

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(c) Deutsche Bahn

Der Bahnhof Bad Laasphe ist nach seinem gelungenen Umbau ein ausgezeichnetes Beispiel für einen kundenfreundlichen Bahnhof in Südwestfalen. Für den VCD KV Siegen-Wittgenstein und Olpe, PRO BAHN – Regionalverband Ruhr und den AK Schienenverkehr Südwestfalen war es nicht schwer, einvernehmlich diese Wahl zu treffen. Dies überrascht Kenner dieses Bahnhofs nicht, da er mittlerweile zu einem Schmuckstück geworden ist. In den Bahnhof, der ab 2009 renoviert wurde, ist wieder Leben eingekehrt.
Hier haben die Stadt Bad Laasphe, die Kurhessenbahn (Deutsche Bahn AG) und der Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS) im NWL hervorragend kooperiert. Das Bahnhofsgebäude war in die Jahre gekommen. Nach dem Kauf des Bahnhofsgebäudes durch die Stadt war die Voraussetzung für eine grundlegende Sanierung geschaffen. Bahnhofsgebäude und Bahnsteige entsprechen jetzt zeitgemäßem modernen Standard. Reisende können im Bahnhof Fahrkarten kaufen, sich mit Reiseproviant versorgen oder die Wartezeit in dem neuen Bistro verkürzen. Das Bistro, von der Kurhessenbahn betrieben, ist zum Glanzpunkt des Bahnhofs geworden, es lädt auch zu längerem Verweilen ein. Reisende und Besucher können in schönem Ambiente Kaffee, Tee und andere Köstlichkeiten genießen. Eine Besonderheit bietet der Gastbereich mit dem Blick auf die Gleise und Bahnsteige.
Neben der Modernisierung des Bahnhofsgebäudes wurde auch das Umfeld neu gestaltet, übersichtlich, sicherer und mit kurzen Wegen. Die Bushaltestellen wurden näher an den Bahnhof gerückt, ankommende oder abfahrende Bahnreisende müssen nicht mehr die Bundesstraße überqueren. Alle Bushaltestellen wurden auf die Bahnhofsseite verlegt. An den Bushaltestellen erleichtern Haltestellenfunktionspläne die Orientierung. Der Bahnhofsvorplatz wurde barrierefrei gebaut, Blindenleitlinien verbinden Bushaltestellen, Bahnsteige und das Bahnhofsgebäude. Modern und funktionsgerecht, so lautet das Urteil, der Umbau ist gelungen._G4003
Auch die vorgelegte Planungssumme von 4 Millionen € für die Umbauten wurde nicht überschritten. Alle Gewerke wurden sach- und fristgerecht ausgeführt, besonderer Dank ist dafür der Kurhessenbahn, der Stadt Bad Laasphe, dem ZWS und den ausführenden Unternehmen auszusprechen.
Für das Gremium hat der Bahnhof Bad Laasphe Vorbildcharakter für weitere Bahnhofsrenovierungen in der Region. Das Votum für die Auszeichnung war einstimmig. Das Urteil bezieht sich auf die Planung, Durchführung und Umsetzung des Gesamtkonzeptes, bei dem das Kurhessenbahn-Café das Sahnehäubchen der gesamten Bahnhofsrenovierung darstellt.

Weitere Infos finden sie auf den Seiten der Fahrgastverbänden
www.vcd-siegen-wittgenstein-olpe.de
www.probahn-nrw.de
www.ak-schienenverkehr.de

Verkehr in Zahlen 2014

„Verkehr in Zahlen“, seit mehr als vierzig Jahren das Standardwerk zur Verkehrsstatistik in Deutschland, steht mit der aktuellen Ausgabe 2014/2015 erstmalig zum kostenlosen Download bereit. Das Kompendium enthält auf mehr als 300 Seiten aktuelle Zahlen und Zeitreihen zu allen Themen aus den Bereichen Mobilität und Verkehr, von den Investitionen in die Infrastruktur über Verkehrsaufkommen und -leistung bis hin zu Informationen über das tägliche Mobilitätsverhalten der Deutschen. Abgerundet wird dieser Datenschatz durch ein Kapitel mit internationalen Kennzahlen, die Deutschland im europäischen Vergleich darstellen.
Damit hat sich „Verkehr in Zahlen“ als unverzichtbare Informationsquelle bewährt für alle, die sich in Forschung, Politik und Wirtschaft mit Verkehrsthemen befassen. Die Datei steht wahlweise in den Formaten PDF und MS-Excel bereit und kann damit sowohl als Nachschlagewerk als auch als Basis für tabellarische Auswertungen und Diagramme verwendet werden.
Natürlich können Sie „Verkehr in Zahlen“ auch weiterhin in bewährter Form als Taschenbuch zum Preis von 62,50 € im Buchhandel beziehen. (Pressemeldung BMVI, 15.12.14).


Dietzhölztalbahn – Reaktivierung

Unser Ziel ist die mittelfristige Reaktivierung des Streckenabschnitts Dillenburg-Nord bis Ewersbach für den Güterverkehr und die touristische Nutzung, sowie langfristig die Nutzung der Strecke für die Schülerbeförderung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Damit wir diese Ziele erreichen können, werden momentan Teile der Strecke freigeschnitten, um den aktuellen Zustand des Oberbaus beurteilen zu können. In Verbindung mit zahlreichen Wanderwegen (z.B. Zuwegung Rothaarsteig, Silberpfad Dietzhölztal) und Freizeitanlagen in unmittelbarer Nähe der Strecke (z.B. Freizeitbad Panoramablick, Freizeitanlage Hammerweiher), bietet die Strecke ein gewisses Potential.
Die Dietzhölztalbahn ist die einzige Nebenbahn im ehemaligen Dillkreis, deren Reaktivierung keine größeren Hindernisse im Weg stehen würden. Momentan fehlen einige Bahnübergänge entlang der Strecke sowie eine Brücke und ein Schienenstück von etwa 80m in Eibelshausen, wobei sich die jeweiligen Gemeindeverwaltungen dazu verpflichtet haben, diese auf eigene Kosten wiederherzustellen sofern der Schienenverkehr auf der Strecke wiederaufgenommen werden sollte.
=> http://www.dietzhoelztalbahn.net

Rhein-Sieg-Express: Mehr Kapazitäten ab 14. Dezember

Kurzmitteilung

Rhein-Sieg-Express: Mehr Kapazitäten ab 14. Dezember

Eine Million mehr Sitzplätze pro Jahr: Einsatz eines weiteren Doppelstockzuges sorgt für Entlastung auf der RE 9 zwischen Aachen, Köln und Siegen / Neue Linie S 19 verkehrt bis Hennef.  Der Einsatz eines weiteren Doppelstockzuges sorgt erneut für Entlastung auf der Regional-Express-Linie 9. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird ein mit fünf Wagen bestückter Zug einen der zwischen Siegen und Aachen verkehrenden Züge vom Typ Talent 2 ersetzen. Das Platzangebot des stark frequentierten Rhein-Sieg-Express (RSX) steigt damit jährlich um insgesamt eine Million von bislang 7,2 auf künftig 8,2 Millionen Sitzplätze. Neben Wochenendausflüglern profitieren vor allem Pendler von dieser Leistungserweiterung: Durch den neu eingesetzten lokbespannten Zug können werktags nun sechs weitere Zugfahrten zwischen Siegen und Aachen mit Doppelstockwagen durchgeführt werden. Die Leistungsausweitung wurde vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland initiiert und finanziert. Gemeinsam mit DB Regio NRW wird damit ein weiterer Schritt zur dauerhaften Entlastung der nachfragestarken Verbindung zwischen Aachen, Köln und Siegen umgesetzt.

Moderner Bahnhof ohne Züge – Rudersdorf an Sonn- und Feiertagen abgehängt

Fahrplaneinschränkung auf der Sieg-Dill-Bahn

Rudersdorf. Am nächsten Sonntag übernimmt die Hessische Landesbahn (HLB) auf den heimischen Strecken von DB Regio die Leistungen der DreiLänderBahn. Mit gleichzeitigem Fahrplanwechsel wird zwischen Siegen und Dillenburg der Betrieb der RB 95 an Sonn- und Feiertagen eingestellt. Die Konsequenz: Rudersdorf ist dann tagsüber ohne Zughalt. Auf hessischer Seite sind von dieser Angebotsreduzierung die Stationen Dillbrecht und Rodenbach betroffen. Lediglich mit drei „Nachtzügen“ des Main-Sieg-Express kann der Reisende um 22.52, 23.20 und 1.11 Uhr an diesen Tagen eingeschränkt den Bahnhof Rudersdorf erreichen. Das ist keine Werbung für die Schiene.

Sonntag in Rudersdorf: Leere Bahnsteige und durcheilende Züge

Sonntag in Rudersdorf: Die Züge fahren durch.

Gerade zu den Hauptreisezeiten wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten wird Rudersdorf jeweils mehrere Tage ohne Zughalt sein. Beliebte Ausflugstage wie der 1. Mai, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam sind ebenfalls davon betroffen. Zum benachteiligten Personenkreis zählen ganzjährig Rothaarsteigwanderer, Mountainbiker, Wochenendausflügler und viele Bahnkunden der betroffenen Ortschaften, die Siegen oder Dillenburg für einen Sonntagsbesuch als Ziel haben. Zusammen ein starkes Kundenpotential für die Strecke zwischen diesen beiden Städten.
Ein gerade erst modernisierter Bahnhof mit reduziertem Angebot, das ist widersprüchlich und kontraproduktiv. In Zeiten wachsender Konkurrenz durch Fernbuslinien muss der Verkehr auf der Schiene attraktiver gestaltet werden. Rückzug ist das falsche Signal. Das ist auch den Protagonisten bekannt.
Nach Auffassung des Verkehrsclubs Deutschland sollte diese Fahrplaneinschränkung länderübergreifend schnellstens korrigiert werden. Hier sind die Landräte des Kreises Siegen-Wittgenstein, des Lahn-Dill-Kreises, die Verbandsvorsteher und nicht zuletzt die Politik aufgefordert, darauf Einfluss zu nehmen, dass das bisherige Zugangebot für Rudersdorf und die betroffenen Stationen in Hessen wieder hergestellt wird und nach Möglichkeit verbessert wird. Die an der Ausschreibung beteiligten Zweckverbände in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz sollten an den Verhandlungstisch zurückkehren und mit der HLB zusammen eine Lösung finden. Wenn ein sonn- und feiertäglicher Zwei-Stunden-Takt auf der Hellertalbahn möglich ist, sollte das auf der Hauptstrecke zwischen Siegen und Dillenburg erst recht zum Standard gehören. w.s.

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Achim Walder

Unser langjähriger Vorsitzender Achim Walder wurde am 4.12.2014 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Mit dem Zitat von Mahatma Ghandi ‘Das Ziel weicht ständig vor uns zurück. Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.’ leitete Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, seine Laudatio zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Achim Walder ein. Dabei wurde deutlich, dass Achim in seinem Wirken als Umweltschützer im Verkehrsbereich mit seiner Tatkraft und seinem Wissen viele Institutionen und Verbände bereichert und motiviert hat.Das Pressefoto - Freude auf den Gesichtern
Vor 40 Jahren kam Achim Walder aus Bonn zum Studium an die UNI-Siegen. Die Verkehrsprobleme in der Region wurden bald deutlich und es galt mögliche Verbesserungen zu suchen. Eine erste Gruppe traf sich unter dem Namen „Interessenvertretung der Bus- und Bahnbenutzer in Südwestfalen“. Zunächst waren die Ursachen der Verkehrsproblematik ergründet werden. Das Verkehrsunternehmen VWS schien nicht wirklich an der Erhöhung der Fahrgastzahlen interessiert zu sein. Es wurde mehr auf Bedarfsverkehr mit wenigstens 10 Fahrgästen pro Haltestelle als auf Angebotsverkehr gesetzt. Schnell wurde klar, dass auf dieser Basis keine Lösungen zu finden waren. Achim Walder gründete den Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland und fand schnell weitere Mitstreiter. Die Ein Tag der Freudeanstehenden Probleme zeigten sich bei Umsteigebedingungen, getrennten Fahrkarten für Bus und Bahn, zu wenige Verkehrsangebote am Abend und am Wochenende, unübersichtliche Fahrplanbücher und Vieles mehr. Erste Verbesserungen ergaben sich, als für die Region der Zweckverband Personennahverkehr Südwestfalen gegründet wurde. Die Mitarbeiter dort unter Leitung von Herrn Padt zeigten sich als Ansprechpartner, die die Sorgen der Fahrgäste ernst nahmen und für Abhilfe sorgten. Vieles hat sich in den letzten Jahren durch den Einsatz und die Vermittlung von Achim Walder verbessert. Im Arbeitskreis Verkehr der Uni Siegen wirkte er gemeinsam mit Prof. Dr. Bernward Engelen, der UNI-Verwaltung und dem Asta maßgeblich an der Einführung des Semestertickets mit und setzte sich für mehr Busverkehr und Taktverkehr auf der Schiene ein. Mit dem BUND wurde das JobTicket ins Leben gerufen. Mit dem ADFC wurden Fahrradabstellanlagen geplant und aufgestellt.Walder-Achim_Verdienstorden-2014_G4160
Beharrlichkeit, Frusttoleranz und sich nicht ablenken zu lassen, seien große Charakterstärken, die Achim Walder auszeichnen. ‘Ich habe seinen Mut und seine Energie immer bewundert,’ – diese Anerkennung kam schließlich vom früheren Landrat Paul Breuer. Bürger die nicht nur Ideen hätten, sondern auch Leute gewinnen und etwas umsetzen könnten, nötigten ihm Respekt ab, auch wenn man nicht immer am gleichen Strang gezogen habe.
Achim Walder selbst hob hervor, dass all seine Aktivitäten nur gemeinsam mit den vielen Gruppierungen und Mitstreitern möglich geworden sind, und dankte allen für ihre Unterstützung und ihr Engagement.

Ruhrschiene von ProBahn

Ruhrschiene

Die „Ruhrschiene“ ist die vier mal jährlich erscheinende Mitgliederzeitung für die  PRO-BAHN-Regionalverbände Ruhr und Münsterland. Hervorgegangen ist sie im Januar 2000 nach der Fusion der Regionalverbände „Ruhrgebiet Mitte/West“ und „Ruhr/Mark“ aus den bis dahin jeweils im achten Jahrgang verlegten „RevierSchiene“ und „Anschluss“.  Seit 2011 beteiligt sich auch der Regionalverband Münsterland an der „Ruhrschiene“.

Download: Ruhrschiene 2014#4 (934,5 KB)

Inhaltsverzeichnis:

  • Neuer ZOB in Schwelm eröffnet
  • Freie Fahrt für Schüler in Südwestfalen
  • Bald mehr Geld für ÖPNV in NRW?
  • RRX-Planung macht Fortschritte
  • Betuwe-Planung droht Verzug
  • Abellio goes Berlin
  • Aktuelles von den Tarifen in NRW
  • Verkehrsverbund statt Kunterbunt?
  • Hat der Schienenverkehr in Kray eine Zukunft?

Aufschwung für Fernbusse in Siegen – Ende des Zugverkehrs?!

Mehr als 30 Direktverbindungen. Verkehrsausschuss diskutiert über Haltepunkt
Von Boris Schopper und Jens PlaumWestfalenpost/Westfälische Rundschau
Siegen. Der bislang längste Lokführer-Streik der deutschen Geschichte könnte eine ohnehin boomende Branche zum Gewinner machen: Fernbusse. Von Siegen aus fahren weit mehr als 30 Direktverbindungen unterschiedlicher Anbieter in alle Teile der Republik. Seit der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes Anfang 2013 treten Fernbusse in Konkurrenz zur Bahn. Viele deutsche Städte werden von Siegen aus direkt angefahren, das heißt, Fahrgäste müssen nicht umsteigen. Einige der Linien fahren unterwegs weitere Haltepunkte an. Über diese Direktverbindungen hinaus werden weitere Städte angefahren. Wer zum Beispiel nach Prag möchte, muss in Mannheim umsteigen. Gesamtreisezeit: 11 Stunden und 30 Minuten.DERWESTEN-Fernbusse
VCD-Kritik: „Wettbewerb nicht fair“ – Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Siegen-Wittgenstein kritisiert unterdessen, dass Fernbusse und Bahn unter ungleichen Bedingungen konkurrieren. Der Verband beruft sich dabei auf eine Marktanalyse des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe. Demnach stamme das Schienennetz von Siegen nach Dortmund, Köln und Frankfurt aus dem 19. Jahrhundert. Erst mehr als 100 Jahre später seien die Sauerlandlinie und die Autobahn nach Köln gebaut worden. Während der Zug durch Täler entlang der Flüsse unterwegs sei, nutze der Fernbus die direkte Autobahn über – so der VCD – sanierungsbedürftige Brücken. So seien auch die teilweise großen Fahrzeitunterschiede zu erklären. Die Einführung einer Maut für Fernbusse oder die Reduzierung der Trassenkosten für die Bahn würde die Chancengleichheit verbessern, so der VCD. Acht Prozent der Betriebskosten der Bahn-Verkehrsunternehmen entfallen allein auf Halte an Bahnhöfen, 44 Prozent auf die Schienennutzung. Fernbusse nutzten indes die Straße kostenlos. Einen Vorteil der Bahn gegenüber Fernbuslinien sieht der VCD: Während Züge auch in kleineren Orten halten, fahren Fernbusse kreisweit nur vom Haltepunkt Berliner Straße 40 in Siegen aus. Alles andere als optimal ist dessen Zustand in den Augen vieler Lokalpolitiker. Der Verkehrsausschuss sprach sich am Donnerstag für einen SPD-Antrag aus, den die Jamaika-Koalition noch erweiterte.  Darin heißt es nicht nur, dass die Haltestelle Berliner Straße in ihrem derzeitigen Zustand ein zunehmendes Fahrgast- und Busaufkommen nicht verkraften könne. Die mangelhafte Ausstattung sei bereits jetzt nicht bedarfsgerecht. Die Verwaltung soll daher prüfen, ob eine Verlagerung an den ZOB vor oder den Bereitstellungsplatz hinter dem Bahnhof möglich wäre. Oder aber die Haltstelle unweit der Justizgebäude erweitert werden könne. CDU, Grüne, FDP reagierten pessimistisch, was eine Verlagerung angeht: „Wir haben bei den VWS nachgefragt, ZOB geht wohl nicht“, sagte CDU-Fraktionschef Rüdiger Heupel. Die Koalition plädierte vielmehr dafür, die Haltestelle Berliner Straße auf Kosten des Bürgersteigs zu erweitern. Zudem sollten zusätzlich Haltepunkte im Kirchweg eingerichtet werden. Nicht zuletzt könnten auf den „weitgehend ungenutzten“ Busparkplätzen an der Koblenzer Straße Fahrgäste ein- und aussteigen.

Gute Noten für Bus für Bahn

In den Jahren von 1950 bis 1990 wurde in die Infrastruktur von Bus und Bahn in Südwestfalen wenig investiert. So kommt es, dass viele Bahnhöfe und Bushaltestellen seit den 60er Jahren ein trostloses Bild abgaben. Nur der persönliche Einsatz einzelner Bahnhofsvorsteher sorgte für besseren Service und gute Kundenbetreuung am Bahnhof selbst. Mit der Regionalisierung hat sich das positiv verändert. Die Verantwortung wurde der Region Südwestfalen direkt übertragen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Gremien mit kompetenten Entscheidungsträgern zu besetzen, werden jetzt endlich die Probleme erkannt und es wird nach Lösungen gesucht.
D_HLB-Fahrzeuge_Flirt_Siegen-HBf_G6745i3Bahnverkehr: In den letzten 20 Jahren hat sich in der Region Südwestfalen sehr viel geändert. Mittlerweile sind keine alte Fahrzeuge mehr unterwegs und die alten Diesellokomotiven mit Umbauwagen, an denen die Türen noch einzeln von Hand geschlossen werden mussten, gehören der Vergangenheit an, ebenso die Elektroloks der 50er Jahre mit ´Silberlingen` und schlechtem Komfort. Heute fahren auf allen Strecken neue, leise und moderne Triebwagen. Auch die Anzahl der Zugverbindungen erhöhte sich auf allen Strecken deutlich. Koordiniert wird das ganze durch zuverlässige Taktverkehre, die besonders auf den Strecken Siegen – Bad Berleburg und Erndtebrück – Bad Laasphe zum Einsatz kommen. Des Weiteren wurde der Abendverkehr von Hagen, Köln und Gießen nach Siegen ausgeweitet.
VWS-Rettungsbus_01(VWS)i3Busverkehr: Vor der Regionalisierung fuhren die verschiedenen Unternehmen ohne Abstimmung untereinander ihren Busverkehr. Daraus resultierten viele Probleme für die Fahrgäste. Deshalb wurde in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe die Linienführung neu geordnet. Der unwirtschaftliche Parallelverkehr von Bus und Bahn wurde beseitigt und die Verkehre von Bus und Bahn miteinander verknüpft, wie z.B. am Bahnhof Kreuztal.
Tarifreform: Die Busunternehmen erkannten schon früh die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit. Dies führte 1975 zur Gründung der VGWS, die jedoch nicht die damalige Deutsche Bundesbahn mit einschloss. Auf eine gemeinschaftliche Fahrkarte, die es ermöglichte, sowohl mit dem Bus als auch mit der Bahn zu fahren, mussten die Fahrgäste noch etliche Jahre warten. Dies wurde erst durch die Umstellung vom Streckentarif zum Flächentarif möglich. Mit der Zeit ergänzten verschiedene Spezial-Tickets das Angebot, beispielsweise Tages- und Seniorentickets. Nun war es jedem möglich, im gesamten Tarifgebiet Bus und Bahn preisgünstig zu nutzen, wie die Studenten es bereits seit 1993 mit ihrem Semesterticket können.
D_Bahnhof_Finnentrop_G6646i3Infrastruktur von Bahnhöfen und Haltestellen: Seit der Gründung des Zweckverbandes Westfalen-Süd 1995 wurden mit Regionalisierungsmitteln zahlreiche Bahnhöfe und Haltepunkte barrierefrei umgebaut. An einigen Bahnhöfen stehen bereits Rufsäulen und dyn. Fahrgastinformationssysteme zur Verfügung. Andere Bahnhöfe und Haltepunkte wie z.B. Erndtebrück, Neunkirchen, Würgendorf und Lützel warten noch auf ihre barrierefreie Erneuerung. Bei den Bushaltestellen zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Positive Entwicklungen zeigen sich in den Kommunen, die die Busbahnhöfe/ZOB gebaut und ihre Bushaltestellen modernisiert haben. BusCaps und hohe Bordsteine mit Blindenleitlinien bieten Rollstuhlfahrern und Sehbehinderten optimale Bedingungen. Alle Haltestellen in der Region wurden mit neuen Haltestellenschildern und Fahrplankästen ausgestattet, die Auskunft über den Haltestellennamen, die Buslinien mit Nummern und die Linienwege geben. Die Fahrplanausdrucke wurden vereinheitlicht und der Linienweg wurde mit allen Haltestellen und dem Taktverkehr bezeichnet. Außerdem erfolgte zügig der Austausch der unansehnlichen Betonwartehallen gegen moderne Wartehallen aus Glas.
db-re16-siegen-003iFahrgastinformation: Vor 20 Jahren mussten sich die Fahrgäste bei Fragen und Problemen noch an das jeweilige Verkehrsunternehmen wenden, heute können die Fahrgäste alles zentral über die ZWS-Info-Hotline in Erfahrung bringen. Auf den Internetseiten des ZWS können die Fahrgäste alle Informationen über die Fahrpläne und Tarife abrufen. Anfang dieses Jahres wurde ein VGWS-Fahrgastbeirat eingerichtet, in dem Vertreter von Kommunen, Fahrgastverbänden, Behindertenorganisationen u.a. ihre Anregungen einbringen können.
VCD-Fazit: Durch die Regionalisierung und die Entscheidungen, die vor Ort getroffen wurden, hat sich vieles grundlegend gebessert. Auch wenn es nach Auffassung von VCD noch einiges zu verbessern gilt, bietet die Region Südwestfalen mittlerweile ein umfangreiches, zeitgemäßes und überwiegend gutes Bus- und Bahnangebot. Nun gilt es, dieses Angebot für die Fahrgäste zu erhalten. Für den Schienenverkehr stehen dazu Regionalisierungsmittel zur Verfügung, der Busverkehr in der Region erhält dagegen keine Zuschüsse. Das wird sich in Zukunft nicht so beibehalten lassen. Andere Regionen finanzieren und subventionieren den Busverkehr bereits aus den kommunalen Haushalten. Auch bei uns ist in den politischen Gremien ein Umdenken erforderlich, denn Bus- und Bahnverkehr sind ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge besonders in einer stetig älter werdenden Gesellschaft.

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10-01-2015 – Lesermeinung zum Text:
Vor 20 Jahren bestanden für ÖPNV Nutzer noch viele Informationszentralen z.B. Kreuztal, Ferndorf, Dahlbruch, Erndtebrück, Bad Berleburg, nur um die Rothaarbahn zu nennen. Finnentrop, Attendorn, Olpe sind im Olper Raum zu nennen. Für den Fahrgast der dadurch immer an aktuelle Informationen kam, eine tolle Sache. Das ist leider vergessen worden und wäre mit Regionalisierungsmittel ohne weiteres zu erhalten und auch umzugestalten gewesen. Der Busverkehr gerade im Wittegensteiner hat sich mit der Busnetzoptimierung !!! genannt Linienbündel Ost leider halbiert. Auch hier sollte eine erliches Fazit gezogen werden, ohne zu fordern alles beim Alten zu lassen. Sünden, wie der Abriss einer historischen Bahnsteigüberdachung in Erndtebrück, sollten mehr sensibellesieren. Der Umbau der Bahnhöfe Siegen und Erndtebrück sollten transparenter begleitet und von uns mehr hinterfragt werden.
Für`s Erste reicht das, jetzt ist Frühstück, Schöne Grüße Günter Lindenschmidt

Tipp vom VCD – an die Bahnfahrer,

leider hat die GDL angekündigt, von Mittwoch bis Montag zu streiken. Wir können unsere BDV nicht verschieben. Also: bitte organisiert euch!
Hier der link zu den Stornobedingungen für Bahntickets auf bahn.de:
http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/erstattungsanfrage_kulanz.shtml
Ansonsten kennt ihr euch ja aus in Mobilitätsfragen. Und der Notfallfahrplan der Bahn soll auch zeitnah erscheinen.
leider hat die GDL angekündigt, von Mittwoch bis Montag zu streiken. Wir können unsere BDV nicht verschieben. Also: bitte organisiert euch!
Hier der link zu den Stornobedingungen für Bahntickets auf bahn.de:
http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/erstattungsanfrage_kulanz.shtml
Ansonsten kennt ihr euch ja aus in Mobilitätsfragen. Und der Notfallfahrplan der Bahn soll auch zeitnah erscheinen.

Verkehrsforum in Bad Laasphe 2014

Auf Einladung des Arbeitskreis Schienenverkehr (AKS) trafen sich im neuen Bahnhof Bad Laasphe die Verkehrsexperten der Region: _G3998Otto Wunderlich (AKS), Günter Linde (AKS), Achim Walder (Verkehrsclub Deutschland), Peter Ladda (ProBahn), Günter Padt (Zweckverband Personennahverkehr), Joachim Kuhn (Kurhessen-Bahn) und einige andere Mitglieder vom AKS zu einem Erfahrungsaustausch zur Entwicklung des ÖPNV in der Region Südwestfalen. _G4003Gelobt wurde das Engagement der Kurkessenbahn auf der Strecke Marburg — Erndtebrück und der Betrieb des Bistros im neuen Bahnhof Bad Laasphe. Die Probleme am Bahnhof Erndtebrück, die Umbaumaßnahmen zur Streckenbeschleunigung zwischen Bad Berleburg und Siegen wurden ausgiebig diskutiert. Große Probleme sehen die Experten durch die Konkurrenz der Fernbusse nach Köln und Dortmund._G4008

Im Anschluss erläuterte Peter Stephan ein Projekt zur Nutzung regionaler Energiequellen. Wind- und Wasserkraftwerke könnten den Betrieb von Akkutriebwagen auf der Strecke Siegen –Erndtebrück — Marburg möglich machen. Aufgeladen werden die Akkus an den Bahnhöfen mit längeren Standzeiten der Züge.

Fahrplanänderungen 2014/15

Westerwaldbahn erhält Zuschlag für den Weiterbetrieb

Auf Grundlage des Beschlusses zur Vergabe der ausgeschriebenen SPNV-Leistungen auf der Daadetalbahn Betzdorf – Daaden aus der letzten Sitzung der Verbandsversammlung des SPNV-Nord konnte nunmehr der Zuschlag auf das Angebot der Westerwaldbahn GmbH erteilt werden. Der Umfang der auf Basis des Status quo ausgeschriebenen Zugleistungen auf der Daadetalbahn beläuft sich auf rund 122.000 Zugkilometer pro Jahr. In der europaweiten Ausschreibung, die als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb durchgeführt worden war, hat sich die Westerwaldbahn als bisherige Betreiberin der Daadetalbahn durchgesetzt. Damit wird die Westerwaldbahn die SPNV-Leistungen auf der Daadetalbahn auch über den Fahrplanwechsel im Dezember 2014 hinaus für die Dauer von 15 Jahren erbringen. Im Fahrplanjahr 2015 werden übergangsweise die bisher dort eingesetzten Dieseltriebwagen (VT 628) weiter verkehren und ab 2016 dann modernisierte GTW-Dieseltriebzüge zum Einsatz kommen.

Änderungen für Siegen-Wittgenstein und Olpe

RB 28 Au(Sieg)-Altenkirchen(Westerwald)- Westerburg-Limburg(Lahn) Verlängerung bis Siegen (und durch HLB ersetzt)
RB 92 Finnentrop-Olpe (Dieselnetz Eifel-Westerwald-Bahn wird durch HLB ersetzt.)
RB 93 Siegen – Bad Berleburg wird bis Betzdorf verlängert, (und durch HLB ersetzt.)
RB 95 Au(Sieg)-Betzdorf-Siegen verkehrt nur noch zwischen Siegen und Dillenburg und wird durch die HLB (Hessische Landes Bahn) ersetzt.
RB 96 Betzdorf(Sieg)-Neunkirchen-Burbach-Haiger-Dillenburg (wird durch die HLB gefahren.)

S13/19 entlastet Siegstrecke zwischen Köln und Hennef/Sieg

Der Hauptausschuss der Verbandsversammlung des Nahverkehrs Rheinland (NVR) hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig eine weitere Angebotserweiterung auf der Strecke zwischen Köln und Hennef dem Zweckverband zur Beschlussfassung empfohlen. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wird die heute noch in Troisdorf endende Linie S 13/S 19 auch in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit über Siegburg bis nach Hennef verlängert.
Zur Auflösung der Kapazitätsprobleme beim Rhein-Sieg-Express (RE 9), kurz RSX, wurden bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 zwischen Hennef und Troisdorf in der morgendlichen Hauptverkehrszeit sechs Fahrtenpaare der S 13 (sie fährt ab 14. Dezember 2014 unter der künftigen Linienbezeichnung S 19) bis nach Hennef verlängert. Diese Kapazitätserhöhung um rund 1728 Sitzplätze in der Frühspitze hat wie beabsichtigt die Kapazitätsengpässe beim RSX entspannt und soll daher ab Mitte Dezember auch auf die Nachmittagsspitze übertragen werden. Damit haben die Pendler der Siegstrecke zwischen Hennef und Köln weitere Reisealternativen.
Verlängerung auch bis Köln-Ehrenfeld – 10-Minuten-Takt zum Kölner Hauptbahnhof
Gleichzeitig wird die S 13 um eine Station von Köln-Hansaring bis nach Köln-Ehrenfeld verlängert. Somit wird zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln-Hauptbahnhof zusammen mit der S 12 erstmals ganztägig ein lückenloser 10-Minuten-Takt geschaffen. Der verkehrliche Effekt dieser nur 2,83 Kilometer langen Linienverlängerung ist erheblich, da die 10-Minuten-Taktsysteme von S-Bahn, Stadtbahn und den Buslinien hier ideal aufeinander abgestimmt sind.

Verbesserungen und Verschlechterungen zum Fahrplan 2014/2015

RB93 Rothaar-Bahn Bad Berleburg – Erndtebrück – Kreuztal – Siegen
Die Maßnahme entspricht der Umsetzung der Ziele des Nahverkehrsplanes des NWL, welcher eine bessere Anbindung der Mittel- und Oberzentren vorsieht. Hier wird die ehemalige Kreisstadt Bad Berleburg über die Verlängerung bestehender, bislang jedoch in Erndtebrück endender/beginnender Fahrten zwischen Erndtebrück und Siegen an das Oberzentrum Siegen angebunden. Es handelt sich um je ein tägliches Fahrtenpaar zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg.
Verkehrstag W(Sa): Verlängerung der bestehenden Zugfahrt 21:15 an Erndtebrück weiter nach Bad Berleburg und daraus zusätzliche neue Fahrt von Bad Berleburg bis Erndtebrück.
Verkehrstag Sa+So/F: Verlängerung der bestehenden Zugfahrt 22:15 an Erndtebrück weiter nach Bad Berleburg und daraus zusätzliche neue Fahrt von Bad Berleburg bis Erndtebrück.
RB95 Sieg-Dill-Bahn Au – Kirchen – Siegen – Dillenburg
Aufgrund finanzieller Vorgaben des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) konnte von diesem mit Umsetzung des Eifel-Westerwald-Sieg-Netzes Los 2 (EWS Los 2) der Betrieb zwischen Siegen und Dillenburg an Sonn- und Feiertagen (So+F) nicht weiter finanziert werden.
Ein „Inselbetrieb“ im Bereich des NWL zwischen Siegen und Rudersdorf ist verkehrlich und betrieblich nicht sinnvoll. Aus diesem Grund musste auch der NWL die Leistungen an So+F abbestellen.
Verkehrstag So/F: Streichung der Fahrten der RB95 zwischen Dillenburg und Siegen.
Zur Kompensation wird aktuell eine Bedienung des Haltes Rudersdorf an So+F durch die RE99 der Hessischen Landesbahn geprüft.

Fernlinienbusse – Konkurrenz für den Zugverkehr in Südwestfalen?

Dem Verkehrsclub-Deutschland (VCD) liegt die NWL-Marktanalyse zu den Fernbuslinien für Siegen vor und er sieht Probleme für den regionalen Fernverkehr. Dabei bleiben völlig unterschiedliche Voraussetzungen und Gegebenheiten unberücksichtigt. Das Schienennetz von Siegen nach Dortmund, Köln und Frankfurt stammt aus dem 19. Jahrhundert. Erst gut 100 Jahre später wurden die Sauerlandautobahn und die Autobahn nach Köln gebaut. Während der Zug durch die Täler entlang der Flüsse unterwegs ist, nutzt der Fernlinienbus die direkte Autobahn über (sanierungsbedürftige) Brücken. So ergeben sich auch die teilweise großen Fahrzeitunterschiede, besonders in Richtung Norden. Die (nicht kostendeckenden) Fahrpreise der Fernbusse liegen heute noch weit unter den Verbund-Bahnpreisen. In wie weit hier eine Neustrukturierung der Bus- und Bahn-Fahrpreise und Schienenbenutzungskosten (Trassenkosten) in NRW notwendig und möglich ist, muss die Politik entscheiden.
In der NWL-Marktanalyse wurden auch die deutschlandweiten Anlässe der Fernlinienbusnutzung dargestellt. Es ergaben sich 86% private/Freizeit-/Shopping-, 6% dienstliche, 5% Pendler- und Ausbildungs-Gründe. Umsteiger kommen zu 30% vom Bahnfernverkehr und zu 38% vom Auto. Eine Kurzumfrage des VCD in Siegen ergab ähnliche Werte. Ausschlaggebend waren jedoch die Fahrpreise: Siegen – Dortmund 28,80€ / 5,00€ und Siegen – Köln 21,60€ / 8,00€. Nur die Fahrzeit nach Dortmund bringt einen wesentlichen Zeitgewinn. (Quelle IGES Institut Berlin 2014)
Einführung einer Maut für Fernbusse oder Reduzierung der Trassenkosten für die Bahn würde die Chancengleichheit verbessern. Die Bahn-Verkehrsunternehmen müssen für Halte an Bahnhöfen 8% bezahlen und die Schienen-Streckenbenutzung beträgt 44% der Betriebskosten. Fernbusse nutzen dagegen kostenfrei das deutsche Autobahn- und Straßennetz.
Eine Reduzierung des Bahnangebots auf den Strecken nach Hagen, Köln und Frankfurt wäre eine falsche Reaktion, so der VCD. Denn bedient wird durch die Fernbusse nur das Oberzentrum Siegen. Orte und Städte wie Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Altena und Hagen bleiben auf gute Bahnverbindungen angewiesen.
Ein guter Nahverkehr und regionaler Fernverkehr, so wie er in den letzten Jahren nach der Regionalisierung und Privatisierung des Bahnverkehrs in der Region Südwestfalen mit Taktverkehr, Verbundfahrkarten, Semesterticket und neuem Schülerticket aufgebaut wurde, muss unbedingt erhalten bleiben. Berufspendler, Schüler und Studenten sind darauf angewiesen.
Der VCD schließt sich den ‚NWL-Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Fernlinienbussen‘ an und hofft auf baldige Umsetzung. Wer genauer nachlesen will, findet den ausführliche NWL-Bericht auf der Internetseite http://www.nwl-info.de/service/fernbus.pdf

Durchgehender Zugverkehr Gießen – Köln – Aachen

Post an Probahn durchgehender Zugverkehr Gießen – Köln – Aachen

Sehr geehrte Damen und Herren von ProBahn,
seit 2010 wurde der durchgehende Zugverkehr Gießen – Köln – Aachen unterbrochen. Dies ist an sich kein wirklicher Nachteil. Dies wird allerdings dann ein gravierender Nachteil, ja sogar langsam ein Grund, dass Kunden nicht mehr im Siegen-überschreitenden Verkehr die Bahn benutzen; denn seit dieser Maßnahme ist es eher Glück oder Zufall, dass man ohne einen Zwangsaufenthalt von mindestens einer Stunde – zu manchen Zeiten sind es sogar volle zwei 2!!! Stunden (von 21 bis 23 Uhr gibt es keine Verbindung), die man dann in Siegen auf den Anschluss Richtung Wetzlar und Giessen warten  muss. Weiterlesen

Pilotprojekt für Deutschland – Freie Fahrt für Schüler in Südwestfalen

Bereits seit sieben Wochen können alle der etwa 45.500 Schüler der Region Siegen-Wittgenstein und Olpe das kostenlose Schülerticket nutzen. Zu den Schulzeiten werden die Busse gut genutzt. Die Schüler, deren Eltern die Fahrkarte oder einen Anteil bisher selbst bezahlen mussten, können nun wie ihre Mitschüler, denen eine Fahrkarte zustand, mit den Bussen und Bahnen fahren und müssen nicht mehr laufen. Wer morgen unterwegs ist, sieht die vielen Schüler an den Haltestellen auf den Bus warten. Die Busfahrer freut es und die Verkehrsunternehmen Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd, Busverkehr Ruhr-Sieg und die Bahngesellschaften bekommen die Transportkosten von den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe erstattet.
Der VCD sieht einen besonderen Erfolg darin, dass sich die Politik endlich ihrer Verantwortung stellt und den ÖPNV als Daseinsvorsorge zumindest für alle Schüler kostenfrei bereitstellt. Folgen müsste nun, ein gutes Angebot und eine Alternative zum Auto für alle ÖPNV-Nutzer zu erwirken. Die letzten Jahrzehnte wurde der Flughafen Siegerland, den nur wenige Fluggäste nutzen, mit Millionenbeträgen gefördert und EuroCity-Verbindungen ohne Erfolg eingerichtet. Erst jetzt kommen Verbesserungen für Schüler und Pendler !
Einen weiteren positiven Aspekt sieht Achim Walder vom VCD darin, dass Schüler den ÖPNV mit seinen Möglichkeiten auch am Nachmittag außerhalb der Schule und in den Ferien kennenlernen. Der Wunsch nach einem eigenen Auto wird sicher nicht kleiner, ist aber vielleicht nicht mehr so zentral.
Durch das Schülerticket werden jedoch auch neue Bedürfnisse in Richtung einer Taktverdichtung in ländlichen Gebieten oder nach Spätverbindungen geweckt.
Die Gesamtkosten für das Ticket belaufen sich in Siegen-Wittgenstein und Olpe zusammen auf rund 5,9 Mio. Euro pro Jahr. Dieser Betrag kommt unternehmensneutral allen Verkehrsunternehmen der Region insgesamt zu Gute. Ein zweiter Schritt wird sein, das Ticket den Schülern der Berufskollegs und den Azubis anzubieten, die in unserer Region wohnen und hier ein Berufskolleg besuchen oder ihren Ausbildungsbetrieb haben.
Somit kann das Schülerticket Südwestfalen als Pilotprojekt in Deutschland angesehen werden, auch wenn es ähnliche Projekte schon im europäischen Ausland gibt.

VCD Jahreshauptversammlung 2014

Einladung an die VCD Mitglieder im Kreisverband Siegen-Wittgenstein und Olpe.

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:00 Uhr – Krokusweg 1, 57223 Kreuztal
Erreichbar: Buslinie L140 vom Bahnhof Kreuztal, Haltestelle Oberstr.
(ich bitte um Rückmeldung, Tel. 02732-12741)

Tagesordnung:

  1. Wahl der Versammlungsleitung und Protokollführung
  2. Bericht für das Geschäftsjahr 2013. Bericht des Kassenprüfers,
  3. Aussprache
  4. Entlastung des Gesamtvorstands
  5. Wahlen zum Vorstand, Kassenprüfer und Delegierte für die
    Landesdelegiertenversammlung 2015.
  6. VCD-Aktionen und -Planungen für 2015

Wir würden uns über Euer Kommen freuen.

Neue Bahnhaltepunkte – Ederlog UG

Am 1. Oktober 2014 stelle Ederlog das Gutachten zu den möglichen neuen Bahnhaltepunkten im Kreis Siegen-Wittgenstein vor.

  • Kreuztal – Buschhütten => 672 Ein- und Aussteiger / Werktag
  • Wilnsdorf – Niederdielfen => 398 Ein- und Aussteiger / Werktag
  • Siegen – Kaan-Marienborn => 224 Ein- und Aussteiger / Werktag
  • Bad Laasphe – Kurpark => nur wenige Fahrgäste
  • Kreuztal – Mitte => gute fußläufige Erreichbarkeit zum Bf. Kreuztal
  • Kreuztal – Ost => 430 Ein- und Aussteiger / Werktag

VCD-Studie zu neuen Bahn-Haltepunkten in Siegerland-Wittgenstein

Vor einigen Jahren wurden auf Betreiben der damaligen Deutschen Bundesbahn einige Bahn-Haltepunkte aus dem Netz genommen. Seit dieser Zeit setzen sich VCD und Arbeitskreis Schienenverkehr für die Reaktivierung von Haltepunkten ein.
(Hinweis: Der VCD  hat sich entschlossen, die bisher veröffentlichten Zahlen der VCD-Studie von der Internetseite zu nehmen. Sie sind nicht vergleichbar mit den Zahlen von Ederlog. Nicht berücksichtigt wurden in der VCD-Studie, Effekte durch P&R-Parkplätze/Einpendlern, große Umbauten wie Unterführungen, Änderungen von Buslinien, sowie Zubringerdienste von Bussen zu den neuen Bahn-Haltepunkten.)

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(Foto: Kreuztal-Buschhütten)
In der VCD-Studie (kein Gutachten) wurden Siegen-Ost, Siegen–Kaan-Marienborn, Kreuztal-Buschhütten, Kreuztal-Rathaus, Bad Laasphe-Kurpark, Erndtebrück-Womelsdorf und Wilnsdorf-Niederdielfen untersucht. Baukosten für die Neueinrichtung eines Bahn-Haltepunktes belaufen sich für eine Bahnsteigseite mit barrierefreiem Zugang auf 200.000 bis 350.000 €. Weiterlesen

Südwestfälische-Eisenbahnmuseum

1_Eisenbahnmagazin_SEM_Suedwestfaelisches-Eisenbahnmuseum_WEB01Das Südwestfälische-Eisenbahnmuseum dokumentiert die Historie des Ausbesserungswerks und Bahnbetriebs Siegen, der einmal zu den bedeutendsten Arbeitgebern der Region gehörte und dessen Aufgabe es war, die Versorgung der Industriebetriebe mit Rohstoffen sicherzustellen und die fertigen Güter in alle Welt zu transportieren. Das Museum zeigt eine Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen, beheimatet das Archiv der Eisenbahnfreunde Betzdorf sowie eine große Modelleisenbahn-Anlage. An Museumstagen sind auch der Ringlokschuppen und die dort untergebrachten historischen Fahrzeuge zu besichtigen.

Siegen – Kölner Str. Radfahrer frei!

ADFC-1PM ADFC Siegen-Wittgenstein: Mit Bedauern nimmt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V. die Rücknahme der Freigabe der Kölner Straße für Fahrradfahrer zur Kenntnis. In einer knapp einwöchigen „Pilotphase“ konnten Fahrradfahrer die Befahrbarkeit testen. Dies führte selbst während der aktuellen Bauarbeiten nicht zu nennenswerten Problemen. Der freigegebene untere Teil der Kölner Straße ermöglichte aus dem Stadtzentrum u.a. über die Siegbergstraße eine direkte Erreichbarkeit des Marburger Tors und des Giersbergs. Die Siegbergstraße ist im letzten Fahrradstadtplan der Stadt Siegen von 1997 als Fahrradroute verzeichnet. Der ADFC regt nach der erfolgreichen „Testphase“ eine dauerhafte Freigabe an. Weiterlesen

VWS testet Omnibuszug zur Fahrgastbeförderung

Ein wichtiger Schritt für mehr Wirtschaftlichkeit
(Siegen, 26.08.2014) – Um angemessen auf die demografische Entwicklung und steigende Treibstoff- und Personalkosten zu reagieren, hat die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd GmbH (VWS), ein Unternehmen der Wern-Group, am Dienstag, den 26. August eine Alternative für den ÖPNV in Südwestfalen präsentiert: Einen Omnibuszug der Fa. Göppel-Bus GmbH. Weiterlesen

sehr-mobil für Westfalen-Süd

Top oder Flop – das ist hier die Frage
Meinungen von Testnutzern der neuen APP sehr-mobil
von Rainer Damerius Behindertenfragen der Stadt Siegen

Habe heute nur durch Zufall erfahren, dass Sie ein Angebot ins Netz gestellt haben, welches im Prinzip auch für Menschen mit Behinderung sicher sehr hilfreich sein kann!
Die Behindertenbeauftragten der Stadt Siegen bedauern es SEHR, dass sie bei der Konzeptionierung nicht befragt wurden – wir hätten Ihnen gewiss sachdienliche Hinweise geben können, zumal unsere Klientel gewiss auch zu den NutzerInnen einer solchen Seite gehören kann.
Hier schon mal ein paar Anmerkungen nach erster Prüfung:

  1. Die Seite scheint stark auf visuelle Orientierung ausgerichtet zu sein (Start- und Zielortauswahl funktionieren zwar auch über Textfelder, die Auswahl nach Karte birgt aber möglicherweise konkretisierungen, die für Blinde dann nicht mehr nutzbar sind).
  2. Auf der Eingangsseite des Portals findet sich keine wirklich aufschlussreiche Information dazu, welche Art Ziele ich eingeben kann und welche nicht. So entsteht der Eindruck, ich könne von meinem Wohnort z. B. eine Route zur Stadthalle Kreuztal erstellen lassen.
  3. Die Links sind zum Teil gar nicht oder unzureichend für Blinde wie mich erläutert und der Verweis auf „blaue Felder“ zum Eingeben wird sprachlich, wenn ich dann ein solches Feld treffe, nicht quittiert.
  4. Die Seite wurde leider nicht sehr gründlich auf Barrierefreiheit für Sehgeschädigte getestet, denn es fehlen die standardisierten Übersichtsmenüs. Ein Abgleich mit entsprechenden Anbietern im Netz wäre hier gewiss hilfreich!
  5. Hinweise auf die Nutzungsmöglichkeit per Bahn entfallen bei bestimmten Verbindungen offenbar automatisch – bei der Verbindungssuche von Siegen zum Victoria-Kino Dahlbruch wurde mir beispielsweise mehrfach die mögliche Busverbindung korrekt angezeigt – ein Verweis auf die wesentlich schnellere (!) Zugverbindung fehlte vollständig.
  6. Zur Mobilität gehören Orientierungshilfen. Es wäre gut, wenn Bushaltestellen, Bahnsteige und andere Örtlichkeiten, die mit Leitsystemen für Sehgeschädigte ausgestattet sind – entsprechend beschrieben würden.
  7. Gleiches gilt für die Erreichbarkeit/Nutzbarkeit mit Rollstuhl und anderen rollenden Hilfen!

Sie können mich/uns bei Bedarf gern kontaktieren – der Beauftragten für Behindertenfragen Rainer Damerius der Stadt Siegen

 

Bahnhof Rudersdorf – eine Erfolgsgeschichte

Verkehrsclub Deutschland begrüßt Modernisierung

RB 95 nach Siegen fährt auf Gleis 2 ein.Rudersdorf. Es dürfte alle Fahrgäste der Bahnstation Rudersdorf freuen, die Bauphase ist so gut wie beendet, die neuen Bahnsteige sind freigegeben. Mit der Bahnstation Rudersdorf wurde ein weiterer Bahnhof der Region mit Mitteln der Modernisierungsoffensive 2 NRW (MOF 2) in einen modernen und zeitgemäßen Stand versetzt. Die wesentlichen Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, der Behelfsbahnsteig wurde vor wenigen Tagen abgebaut. Die Regionalzüge Richtung Haiger, Dillenburg, Gießen und Siegen halten wieder wie gewohnt an Gleis 1 und 2, jetzt aber an den neuen Bahnsteigen. Weiterlesen

VCD Rad-Magazin Ruhr-Sieg-Radtour

Von Meschede an der Ruhr über Eslohe, Finnentrop, Attendorn, Olpe, Wenden Freudenberg nach Kirchen an der Sieg

Radmagazin_D_Ruhr-Sieg-Radtour_WEB01Ruhr-Sieg-Radtour als PDF-Datei zum mitnehmen oder ausdrucken

In unserem Radmagazin möchten wir Ihnen den 2014 neu eingerichteten ‚Ruhr-Sieg-Radweg‘ vorstellen, eine 113 km lange Radtour durch das Sauerland von Meschede an der Ruhr über Finnentrop nach Kirchen an der Sieg. In Meschede, Finnentrop, Attendorn, Olpe und Kirchen besteht heute noch Bahnanschluss, sodass die ‚Ruhr-Sieg-Radtour‘ auch mit der Bahn organisiert werden kann. Durchfahren werden das Hochsauerland, das südliche Sauerland, der westliche Teil des Siegerlands und das Siegtal. 2010 richteten die Orte Kirchen, Wenden, Freudenberg, Olpe, Attendorn und Finnentrop die ‚ZweiLänderTour‘ ein. Das wurde möglich, nachdem die Bahngleise auf der Strecke von Kirchen bis Olpe abgebaut wurden und der Hohenhainer Tunnel für den Radverkehr geöffnet wurde. Ein Teil des SauerlandRadrings zwischen Finnentrop und Eslohe mit dem Tunnel in Fehrenbracht wurde mit der ‚ZweiLänderTour‘ in Finnentrop zum neuen ‚Ruhr-Sieg-Radweg‘ touristisch verbunden. Ein großer Teil der Strecke verläuft über steigungsarme ehemalige Bahnstrecken und entlang des Ostufers des Biggesees. Die Radtour kann auch in mehreren Etappen gefahren werden. Im Norden schließt der Ruhr-Radweg und im Süden der Siegtal-Radweg an den Ruhr-Sieg-Radweg an. Der Ruhr-Sieg-Radweg ist durchgehend mit blau-weißen Logos ausgeschildert. Unterkünfte finden sich zahlreich entlang der Route.

Welche Stadt/Gemeinde ist in Siegerland-Wittgenstein und Olpe fahrradfreundlich?

Düsseldorf. Der VCD traf sich mit Christine Fuchs, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte des Landes NRW (AGFS). Thema des mehrstündigen Treffens war auch die Problematik, dass das Potenzial für mehr Nahmobilität zu Fuß und mit dem Rad noch längst nicht erschlossen ist und Initiativen vor Ort, dies zu fördern, daher weiterhin gefragt sind.

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(Bild:  Christine Fuchs – AGFS und VCD-Landesvorstand)

In der Region, so Achim Walder vom VCD, fehlt bisher deutliches politisches Interesse fahrradfreundlich zu agieren. An vielen Stellen existieren große Hindernisse für Radfahrer. Gute Fortschritte erzielte die Stadt Kreuztal beim Aufbau einer Struktur für Radfahrer: Radstreifen und Radwege von der Stadtgrenze zu Siegen bis Krombach, eigene Fahrwege von der Hauptkreuzung bis zum Ende des Ortsteils Ferndorf. Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen Littfeld, Eichen und Ferndorf sowie Fahrradboxen am Bahnhof Kreuztal. Jedoch bleibt auch in Kreuztal noch Ausbau- und Verbesserungsbedarf Kreuztal könnte als erste Stadt in Westfalen-Süd Mitglied in der AGFS werden, wenn die politischen Gremien der Stadt den eingeschlagenen Weg zielstrebig weiter verfolgen. Weiterlesen

VCD Verkehrspreis 2014 – Stadt Siegen

Siegen. Zum 8. Mal zeichnet der Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland eine Maßnahme zur Verbesserung von Lebensqualität in der Region Südwestfalen aus. Der Preis wurde Bürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Michael Stojan übergeben.VCD_Siegen_Kölner-Tor_R0660i6

(Bild: Achim Walder, Bürgermeister Steffen Mues, Stadtbaurat Michael Stojan, Günter Linde, Walter Schindler)

Die Stadt Siegen hat mit dem Umbau von Kölner Tor und Abschnitten der Sandstraße und Koblenzer Straße ein gutes Stück mehr Urbanität gewonnen.VCD_Siegen_Kölner-Tor_R0662i6
Der Zustand bis 2013 mit vier Fahrspuren und einer täglichen Belastung von mehr als 20.000 Fahrzeugen brachte in die Siegener Innenstadt nicht nur zu viel Lärm und Abgase, sondern auch ein nicht besonders lebenswertes Umfeld. Schon früh wurde Stadtplanern und später auch Politikern klar: Hier ist dringender Handlungsbedarf! Eine Verbesserung der Gesamtsituation musste aber immer auch eine Reduzierung des motorisierten Individual-Verkehrs (MIV) einschließen.VCD_Siegen_Kölner-Tor_2010_01i6
Nun sind die Planungen und Baumaßnahmen erfolgreich umgesetzt worden. VCD-Umfragen haben ein eindeutig positives Meinungsbild der Bewohner und Besucher der Siegener Innenstadt ergeben. Mit der Maßnahme konnte auch die Anzahl der Fahrzeuge unter 16.000 pro Tag gesenkt werden.
Durch die breiteren Bürgersteige erhält das Kölner Tor den Charakter eines Platzes. 16 Bäume zwischen Kölner Tor und Reichwalds Ecke beleben den Straßenraum und tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Acht Kurzzeitparkzonen und gesonderte Ladezonen an der Straße erleichtern den Zugang zu den Geschäften. Direkt am Kölner Tor wurden zwei Behindertenparkplätze markiert. Auch Fahrradständer erleichtern jetzt das Abstellen der Zweiräder. Die Bewohner der Sandstraße können ihren Müll in zwei Unterfluranlagen entsorgen. Die neuen Bushaltestellen Kölner Tor verfügen über Hochbordsteine für einen barrierefreien Einstieg und sind als erste im Siegerland mit einem dynamischen Fahrgastinformationssystem ausgestattet. Die Haltestellen und Überwege an den Ampeln sind mit Blindenleitlinien verbunden. Es wurde darauf geachtet, auf einem Teil des Überwegs den Bordstein für Rollstuhlfahrer komplett abzusenken. Für Sehbehinderte wurde eine Achtungslinie ins Pflaster eingelassen und dort der Bordstein zum besseren Erfühlen nur bis auf 5cm gesenkt. Die vorgesehene Geschwindigkeitsreduzierung auf 30km/h wird zu einer weiteren Lärmminderung führen und die schädlichen Auswirkungen auf das Wohnumfeld verringern. Alle diese Maßnahmen und Umbauten wertet der VCD als wegweisend für die Region Südwestfalen. Ein richtiger und guter Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Die Einrichtung einer Umweltzone zur weiteren Reduzierung der Schadstoffbelastung in der Siegener Innenstadt im nächsten Jahr wird dies ebenfalls unterstützen.VCD_Siegen_Kölner-Tor_2014_R0158i6
Der VCD hat aber für die Fortsetzung der positiven Entwicklung noch weitere Vorstellungen und Wünsche an die Stadt Siegen. Weitere Verkehrsberuhigungen könnten mit dem Rückbau des Straßenquerschnitts von Kochs-Ecke bis zur Bahnhofstraße sowie dem Umbau/Rückbau der Sandstraße vom Kaisergarten bis Reichwalds-Ecke erreicht werden. Nicht zuletzt sollte eine Verbesserung der Situation der Radwege im Bereich der Siegener Unterstadt umgesetzt werden, denn die aktuellen Umbaumaßnahmen haben bisher mögliche Verbindungen unterbrochen. Auch würde eine allgemeine Verkehrsführung des MIV auf HTS und Freudenberger Straße zu einer weiteren Beschränkung des Verkehrs auf der Sandstraße und am Kölner Tor beitragen.
Der erste Vertreter der Stadt Siegen und der Stadtbaurat freuten sich über die Auszeichnung des VCD. Man will auch in Zukunft mit großem Einsatz an dem Ziel einer lebenswerteren Stadt weiter arbeiten.


Anmerkungen von Rainer Damerius – Beauftragten für Behindertenfragen der Stadt Siegen

  1. Die Kontraste des Leitsystems sind bei Regen, Dämmerung usw. zu niedrig, weil nur der Mindesthelligkeitskontrast gewählt wurde (obwohl wir auf höheren Kontrast plädiert hatten).
  2. Dass der Aufzug von der Kölner Straße auf dem Platz „Unteres Schloss“ aus Geldmangel nicht mehr geplant und umgesetzt wurde, ist SEHR ärgerlich und spricht eher für die alten Ufer. Merke: Seit Generationen redet Mensch in Siegen von einem Aufzug in die Oberstadt, kriegt aber noch nicht mal die einfachsten Hilfen hin.
  3. Wer für die Zukunft plant, sollte deutlich mehr Wert auf Behindertenparkplätze legen!
  4. Eine öffentliche, mit Rollstuhl nutzbare, Toilette fehlt in der Oberstadt mindestens noch!

Fahrgastnachfrage im NWL – ZWS

Nachfrageentwicklung und aktuelle Nachfragesituation im SPNV
Die Zahl der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr ist im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in den letzten zwei Jahren weiterhin überdurchschnittlich angestiegen. Aktuell nutzen werktäglich etwa 265.000 Menschen die Regionalbahnen für ihren Weg zur Arbeit, zu Studium und Schule, zum Einkauf oder für Freizeitaktivitäten; das sind rund 11 % mehr als in 2010. Demgegenüber stieg das Fahrplanangebot nur um rund 2 %. Bundesweit ist im gleichen Zeitraum ein Fahrgastzuwachs von ca. 9 % zu verzeichnen. Von den täglichen SPNV-Nutzern sind etwa 80 % innerhalb des NWL unterwegs, 20 % pendeln täglich über die westfälischen Grenzen in/aus Richtung Ruhrgebiet, Niedersachsen oder Hessen hinaus. Weiterlesen

Nachfrageentwicklung und aktuelle Nachfragesituation im SPNV

„Die Zahl der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr ist im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in den letzten zwei Jahren weiterhin überdurchschnittlich angestiegen. Aktuell nutzen werktäglich etwa 265.000 Menschen die Regionalbahnen für ihren Weg zur Arbeit, zu Studium und Schule, zum Einkauf oder für Freizeitaktivitäten; das sind rund 11 % mehr als in 2010.“
Weitere Infos in der PM sowie im Netz.

Mitnahme von pedelecs und E-bikes in Bussen und Bahnen landesweit erlaubt

Verkehrsclub Deutschland NRW begrüßt Regelung zur Fahrradmitnahme im Nahverkehr
Seit Anfang April ist nun auch die Mitnahme von elektrobetriebenen Fahrrädern in Bus und Bahn im gesamten NRW Nahverkehr erlaubt – soweit es die Platzverhältnisse zulassen. Damit ist nach Einschätzung des VCD NRW eine einfache und klare Regelung im Sinne der Fahrgäste geschafffen.
Die Verkehrsverbünde und Verkehrsgemeinschaften in NRW haben die neue Regelung einheitlich in ihren Beförderungsbedingungen verankert. Grundsätzlich gilt weiterhin, dass Fahrräder – also auch pedelecs und E-bikes – nur dann transportiert werden können, wenn es die Platzsituation im Fahrzeug zulässt. Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen werden nach wie vor vorrangig behandelt. Auch Tandems und Fahrräder, die die Standardabmessungen überschreiten, dürfen seit April in Nahverkehrszügen transportiert werden, aus Platzgründen gilt hier allerdings für Busse und Straßenbahnen weiterhin eine Einschränkung. Weiterlesen

Verkehrsclub Deutschland und ProBahn begrüßen den neuen Westfalentarif

Eine Fahrkarte für Bus und Bahn von Burbach (Siegerland) bis Minden oder Bocholt, das wird ab 2016 Wirklichkeit. Heute müssen Fahrgäste entweder den NRW-Tarif bezahlen oder mit verschiedenen Fahrscheinen durch die Region Westfalen fahren. Die für den öffentlichen Personennahverkehr zuständigen Zweckverbände Ruhr-Lippe, Münsterland, Westfalen-Süd und die Verkehrsverbünde Ostwestfalen-Lippe und Paderborn-Höxter haben sich geeinigt. Es gibt 12 Preisstufen. Westfalentarif 2013_blau bis 17.jpgSomit ist es möglich in Westfalen mit einer Fahrkarte zu fahren. Die Preise liegen noch nicht fest, aber das weiterhin bestehende NRW-Ticket wird immer teurer sein als das Angebot des Westfalen-Tickets. Damit ist klar, dass in Zukunft einige Strecken günstiger werden. Weiterlesen

Neues VCD-Radmagazin Rad fahren entlang der Lenne

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Lenneroute von Winterberg nach Hagen
Die Lenneroute führt den Radwanderer über 150 Kilometer vom Kahlen Asten bei Winterberg zunächst Richtung Westen dann nordwestlich bis ins Ruhrtal, vorbei an Flussauen, Stauseen und Höhlen, Burgen, Schlössern sowie Industriedenkmälern. Die Strecke ist fast überall mit dem Logo der Lenneroute ausgeschildert. Von der Quelle am Kahlen Asten bei Winterberg bis zur Mündung in die Ruhr bei Hagen sind mit dem Rad etwa 141,3km entlang des Flusslaufs zurückzulegen. Die Lenne hat sich teilweise ihre Ursprünglichkeit erhalten, zeigt an anderen Stellen jedoch auch die Industriegeschichte der Region. Waldreiche Höhenzüge und Wiesentäler laden zum Radwandern und auch Verweilen ein. Auf dem Weg liegen beschauliche Fachwerkdörfer, Kirchen, Klöster, Burgen und Industriestandorte, deren Geschichte bis weit in das Mittelalter zurückreicht, und die mit ihren Kulturschätzen auf einen Besuch warten. Von Lennestadt bis Hagen wird die Lenne von der ‚Ruhr-Sieg-Strecke‘ begleitet, die von 1858 bis 1861 von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut wurde. Bis 1950 führte von Lennestadt-Altenhundem auch noch eine Bahnstrecke nach Schmallenberg. Der Radwanderer aus der Region Ruhr kann auf der ‚Oberen Ruhrtalstrecke‘ von Hagen über Bestwig Winterberg erreichen. Vom Bahnhof Winterberg ist es nur ein kurzes Stück zum Zentrum von Winterberg. Eine ausführliche Beschreibung der Radtour entlang der Lenne hält der Walder-Verlag für Sie bereit, ebenso Reiseführer zum Sauerland.

Nach 27 Jahren wieder mit der Bahn von Marienheide nach Meinerzhagen

Sonderfahrt Gummersbach – Meinerzhagen am 26.02.2014 aus Anlass der Wiedereröffnung des Personenverkehres auf der Schiene

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Nach über 27 Jahren werden ab 27.02. auf der 9 km langen Bahnstrecke zwischen Marienheide und Meinerzhagen wieder planmäßige Personenzüge verkehren. Schon ab dem Start steht in Meinerzhagen ein attraktives Zugangebot zur Verfügung. Täglich verkehren dann im Stundentakt Züge der Regionalbahn (RB) 25 zwischen Meinerzhagen und Köln, montags bis freitags von 5:30 bis 22 Uhr, samstags von 7 bis 22 Uhr und sonn- und feiertags von 9 bis 22 Uhr. Die letzten Rückkehrmöglichkeiten von Köln aus nach Meinerzhagen werden montags bis donnerstags gg. 20:30 Uhr und an den Wochenenden bis gg. 0:30 Uhr sein.

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Schienenersatzverkehr von Meinerzhagen nach Gummersbach

Dafür wurden in Meinerzhagen ein neuer Bahnhof sowie P&R-Plätze und zur Verknüpfung mit dem ÖPNV ein neuer ZOB gebaut._G0453i6

Sonderzug in Gummersbach

Zusätzlich wird noch eine Brücke, die sämtliche Bereiche der neuen Verkehrsstation barrierefrei mit Aufzügen miteinander verbindet gebaut. Diese Brücke soll bis zum Herbst 2014 fertig gestellt werden. _G0460i6

Sonderzug nach Meinerzhagen

Mit einer Sonderfahrt Gummersbach – Meinerzhagen und einem Festakt im Rathaus Meinerzhagen wurde am 26.02.14 dieses Ereignis gewürdigt. Der Landrat MK Thomas Gemke in seiner Funktion als stv. NWL-Verbandsvorsteher, die Bürgermeister Meinerzhagen, Erhard Pierlings und Gummersbach, Frank Helmenstein sowie Heinrich Segbers, DB AG, Leiter DB Regionalnetze NRW, kommentierten das Ereignis in Grußworten aus ihrer jeweiligen Perspektive._G0459i6

Triebwagenführer wartet auf Abfahrtssignal in Gummersbach

Die RB 25 ist Teil des „vareo“-Netzes, das nach einer europaweiten Ausschreibung seit dem 15.12.2013 mit einer deutlich verbesserten Qualität und größerem Angebot von der DB Regio NRW betrieben wird. Eine weitere deutliche Qualitätssteigerung wird durch die neuen, sprintstarken Züge „Alstom Coradia LINT“ erfolgen. Diese werden im Laufe des Jahres auf der RB 25 zum Einsatz kommen._G0469i6

Streckenfreigabe in Meinerzhagen

Für den NWL und alle übrigen Partner ist damit ein weiterer, wichtiger Schritt hin zur vollständigen und durchgängigen Reaktivierung der Bahnstrecke bis nach Brügge beschritten. Schwerpunkt aller Aktivitäten wird nun sein, auch die Reaktivierung von Meinerzhagen nach Brügge erfolgreich in den nächsten Jahren umzusetzen. Damit wäre endgültig der Lückenschluss im Schienennetz des Bergischen Landes erreicht und von Meinerzhagen auch Bahnverbindungen nach Lüdenscheid, Hagen und Dortmund möglich_G0464i6

Bahnhof Meinerzhagen

Rad-Magazin – Bahn & Bike Rothaarbahn

Radmagazin_D_Rad-fahren-entlang-der-Rothaarbahn_TitelDie südwestfälischen Mittelgebirgs-landschaften Siegerland und Wittgensteiner Bergland mit dem Naturpark Rothaargebirge und demQuellgebiet von Eder, Lahn und Sieg bieten ideale Möglichkeitenfür ein besonderes Rad- und Naturerlebnis und zahlreiche Sehenswürdigkeiten für Ausflüge. Sechs Radtouren entlang der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn zwischen Siegen und Bad Berleburg / Bad Laasphe. Alle Radtouren beginnen und enden an Bahnhöfen. Die Orte und Städte Siegen, Kreuztal, Hilchenbach, Erndtebrück Bad Berleburg und Bad Laasphe entlang der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn warten auf Sie mit vielen Sehenswürdigkeiten. Es lohnt sich nach der Radtour noch ein Weg durch die alten Ortskerne zur Besichtigung und zur Einkehr. Die Radtouren wurden von Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und dem Verkehrclub Deutschland für Sie zusammengestellt. (Die Radtourenvorschläge erhalten Sie auch beim Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd) ==> Radmagazin Rothaarbahn

Wandern entlang der Rothaarbahn

Wandermagazin_D_Wandern-entlang-der-Rothaarbahn_TitelDie südwestfälischen Mittelgebirgs-landschaften Siegerland und Wittgensteiner Bergland mit dem Naturpark Rothaargebirge und dem Quellgebiet von Eder, Lahn und Sieg bieten ideale Möglichkeiten für ein besonderes Wander- und Naturerlebnis und zahlreiche Sehenswürdigkeiten für Ausflüge. Fünf Wandertouren entlang der RothaarBahn und Oberen LahntalBahn zwischen Siegen und Bad Berleburg / Bad Laasphe. Alle Wanderungen beginnen und enden an Bahnhöfen. ==> Wandermagazin Rothaarbahn
Die Wandertouren
1. Zur Ginsburg und nach Hilchenbach
2. Über die Ederquelle nach Erndtebrück
3. Zur Ginsburg und nach Erndtebrück
4. Zum Kindelsberg
5. Auf dem Priesterweg in Bad Berleburg

 

Reise-, Rad- und Wanderführer erstellt von aktiven VCD-Mitgliedern.

Der VCD LV Nordrhein-Westfalen, VCD KV Hagen – Märkischer Kreis, VCD KV Bonn – Rhein-Sieg – Ahr VCD KV Hochsauerland und VCD KV Siegen-Wittgenstein und Olpe, sowie VCD Mitglieder aus Koblenz haben folgende Freizeittipps zusammen gestellt. Alle Beschreibungen sind auf Bus und Bahnnutzer abgestimmt. Wenn auch nicht immer VCD im Titel, so doch immer mit VCD-Logo und im Innenteil VCD-Beschreibung.
Insgesamt wurden bisher mehr 40.000 Reiseführer verkauf und über 200.000 Exemplare kostenlos verteilt. => weitere Infos
Bestellungen und Preisanfragen an info@vcd-siegen-wittgenstein-olpe.de

1. Sehenswertes in Nordrhein-Westfalen, Burgen, Schlösser und Altstädte
2. 50 Ausflugsziele in Nordrhein-Westfalen mit Bus und Bahn
3. VCD-Freizeitkarte für Südwestfalen
4. Mal wieder Rad fahren im Märkischen Kreis
5. Mal wieder Rad fahren im Romantischen Rheintal
6. Mal wieder wandern in Bonn und Umgebung
7. Mal wieder wandern im Kreis Olpe
8. Wander- und Radtouren um den Biggesee
9. Mal wieder wandern in Siegerland und Wittgenstein
10. Bahn Bike – Rothaar-Bahn und Obere Lahntalbahn
11. Bahn Bike – Biggesee-Express
12. Bahn Bike – Radtour entlang der Lenne
13. Wanderführer Biggesee
14. Radtourenführer Biggesee
15. Radtourenführer Rozhaarbahn + Ober Lahntalbahn

Radmagazin Märkisches Sauerland

Radmagazin_D_Rad-fahren-im-Maerkischen-Sauerland_TitelADFC KV Märkischer-Kreis und VCD KV Hagen – Märkischer-Kreis haben 16 Radtouren, verteilt über das Kreisgebiet, zusammengestellt. Sie beginnen und enden alle an Bahnhöfen. Einige sind Rundtouren, bei anderen wird der Ausgangsbahnhof wieder mit der Bahn erreicht. Touren können jederzeit gekürzt werden, indem ein Bahnhof direkt angesteuert wird. Auch der Transport von Fahrrädern in den Bussen der Region ist mit Einschränkungen möglich. Eine direkte Bahnverbindung zwischen den drei Flusstälern von Volme, Lenne und Hönne gibt es leider nicht. Umsteigebahnhöfe sind Hagen und Fröndenberg, wodurch sich längere Fahrzeiten ergeben. => Radtourenmagazin Märkisches Sauerland
Die Region zwischen Volme, Lenne und Hönne ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und bietet so Touren für jeden Anspruch. Im nördlichen Teil des Kreises zwischen Iserlohn, Hemer, Menden und der Ruhr ermöglicht eine nur leicht hügelige Landschaft Radtouren mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Im übrigen, durchweg bergigen Kreisgebiet werden schon höhere Ansprüche an Fahrrad und Kondition gestellt. Eine Ausnahme ist aber die Tour entlang der Lenne von Plettenberg nach Letmathe.
=> Radtourenführer ‚Mal wieder Rad fahren im Märkischen Sauerland‘ (1,90€)
1-04_RTF_Maerkischer-Kreis_Titel_i1
Dieser Radwanderführer bietet Ihnen sechszehn attraktive und abwechslungsreiche Fahrradrouten im Märkischen Sauerland (Märkischer Kreis). Viele historische und kulturelle Orte an den Strecken wollen entdeckt werden, aber auch die wunderschöne Natur kommt nicht zu kurz. Bei Iserlohn sind die eindrucksvollen Felsformationen von Pater und Nonne zu bewundern, während in Lüdenscheid das Bremecker Museum zur Geschichte des Schmiedehandwerks auf Ihren Besuch wartet. Radeln Sie entlang der Talsperren, zu den Aussichtpunkten mit einem weiten Blick ins Sauerland. In Meinerzhagen lädt die zweitgrößte Talsperre des Märkischen Kreises, die Fürwiggetalsperre, zum gemütlichen Ausflug.

VWS Fahrplanänderungen und Optimierungen zum 10.02.2014

  • Fahrplananpassungen in Hilchenbach und Siegen zum 2. Schulhalbjahr, VWS optimiert weiter (Siegen, 04.02.2014) Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres ab 10.02.2014 wird die VWS in Hilchenbach und Siegen kleinere Fahrplanergänzungen vornehmen. Die Maßnahmen dienen dem Berufs- und Schülerverkehr. Wir bitten Fahrgäste unsere Änderungen zu beachten auf den Linien A370 Hilchenbach ? Dahlbruch ? Müsen und C102 Siegen ? Weiterlesen

Neuer Fahrplan für Siegen-Wittgenstein

Bahn RE 9, RB 91, RB 94, RB 95; Bus R41: Fahrplanwechsel in Westfalen-Süd (Fahrplanänderungen ab 15.12.2013) Ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 15. Dezember, fahren mehr Züge zwischen Siegen und Hagen (RB 91) sowie zwischen Erndtebrück und Marburg (RB 94). Rund 1.100 zusätzliche Zugkilometer pro Wochenende und optimierte Anschlüsse verbessern das Angebot für die Fahrgäste. Mit der Umsetzung dieser Mehrleistungen bringt der Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS) mehr Attraktivität auf die Schiene in Südwestfalen. Fahrplanänderungen Ruhr-Sieg-Bahn (RB 91) Ab Weiterlesen

Morgens mehr Sitzplätze im RE 57 aus dem Sauerland nach Dortmund

Erst vor circa zehn Jahren wurde die Direktverbindung aus dem Sauerland nach Dortmund eingeführt. Nachdem in den ersten Jahren ein Triebwagen für das Fahrgastaufkommen ausreichte, verkehren bereits seit einigen Jahren die Züge zu den Hauptverkehrszeiten mit zwei Triebwagen und somit mit doppelter Kapazität. Wegen der mittlerweile weiter gestiegenen Nachfrage im morgendlichen Berufsverkehr nach Dortmund fährt seit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, den 15. Dezember 2013 ein nochmals längerer Zug der Linie RE 57, Dortmund-Sauerland-Express, von Brilon Stadt über Meschede, Arnsberg und Fröndenberg nach Dortmund. Pendlern stehen damit weitere 70 Sitzplätze zusätzlich zur Verfügung. Weiterlesen

Verkehr NRW: Daten und Fakten 2013

Frisch erschienen: Mobilität in NRW, Daten und Fakten 2013, kostenlos erhältlich beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr,  u.a. ist die Jahresfahrleistung auf Straßen außerorts wieder leicht rückläufig und bewegt sich mit 85,6 Mrd Kfz-km etwa auf dem Niveau des Jahres 2000, ein Wachstum des MIV findet also bereits seit Jahren praktisch nicht mehr statt, bei manchen Planern und Planungen ist das noch immer nicht angekommen… Leider ist die Gewichtung des Werkes mit 100 Seiten Straße und 6 Seiten ÖPNV weiter sehr unausgewogen, und die Daten zum ÖPNV sind vielfach zudem wenig aussagekräftig; => broschueren@mbwsv.nrw.de

Neue Preise im NRW-Tarif

Für die Fahrkarten des NRW-Tarifs – dem Nahverkehrstarif für landesweite Fahrten durch die verschiedenen Verbünde Nordrhein-Westfalens – gelten ab dem 15. Dezember 2013 bzw. 1. Januar 2014 neue Preise. Köln. Die Preise für Busse und Bahnen im verbundübergreifenden Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen, dem sogenannten NRW-Tarif, werden zum 15. Dezember 2013 für die RelationspreisTickets und zum 1. Januar 2014 für die PauschalpreisTickets um durchschnittlich 3,3 Prozent angehoben. Ein entsprechender Antrag wurde von der zuständigen Bezirksregierung in Köln genehmigt. Die Preisanpassung wird notwendig durch die in 2013 erneut Weiterlesen

BUND-Umweltpreis 2013 an Bürgerbus Kreuztal

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiß, sehr geehrter lieber Achim Walder, sehr geehrte Damen und Herren. Wir sind heute hier zusammengekommen, um den Verein Bürgerbus Kreuztal für sein vorbildliches Engagement im Nahverkehr zu ehren. Als wir uns in der

BUND-Kreisgruppe überlegt hatten, wer in diesem Jahr unseren Umweltpreis bekommen sollte, fiel unsere Wahl sehr schnell auf den Verein Bürgerbus Kreuztal. Es war endlich einmal Zeit, einem Nahverkehrsprojekt, noch dazu einem erfolgreichen und noch dazu einem ehrenamtlich getragenen unsere Anerkennung auszusprechen. Denn, Nahverkehr ist immer auch Umweltschutz! Mobilität wird in einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger. In der Vergangenheit wurde das Angebot von Bus und Bahn aber entgegen dieser Erkenntnisse Weiterlesen

Ein neuer Service der VWS bei Facebook

der VCD informiert über einen neuen Service der VWS
[Aktuelle Verkehrsmeldung]
Die Bergstrecken sind teilweise befahrbar. Erhebliche Behinderungen im Raum Wilnsdorf. Ebenso ist der Bereich Freudenberg Niederfischbach Oberfischbach stark beeinträchtigt. Erhebliche Behinderung auch zwischen Littfeld u. Kreuztal. (Stau) Haardter Berg (Universität) wird nur über (Hinfahrt) Eichenhang – (Rückfahrt) Glückaufstraße befahren werden. Hochschulstraße (UX-Linien) nicht befahrbar !! Kornberg – Engsbachstraße nicht befahrbar. Giersberg von Siegen kommend nur bis Kreisverkehr Dicke Eiche Raum Wittgenstein keine Behinderungen. Raum Olpe große Verspätungen.